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Die ersten Arbeitstage

21. August - unser erster Arbeitstag in der Schule Nobles Education System in Champpi.

Eine Woche vorher ließen wir uns extra für die Arbeit in der Schule Kurta nähen,
das ist hier die landesübliche Kleidung der Frauen, ein Kleider-Hosen-Anzug mit Schal.


Das ist unsere Kurta-Schulkleidung

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Schulbus, ca. 70 Meter von unserer Wohnung entfernt. Der Bus ist ein klappriges Fahrgestell und er platzte wegen Überfüllung fast aus den Nähten.
Während der gesamten Fahrt wurden wir von vielen neugierigen Kinder-Kulleraugen von Kopf bis Fuß begutachtet.
Momentan ist immer noch Monsunzeit, deshalb sind die Straßenverhältnisse katastrophal, vergleichbar mit einer schlechten Achterbahnfahrt im Freizeitpark. Aber Spaß bei Seite, es ist wirklich unbeschreiblich, mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist unser Schulweg und noch viel schlimmer...

In der Schule angekommen pellten sich die Kinder aus dem Bus und sprangen in ihre Klassenzimmer.

So beobachteten wir den 1. Schultag:
Wir sind in der Kinderstuben-und Kindergartenklasse tätig.
Die Klassenzimmer sind sehr klein und dunkel und überfüllt mit Kindern.
Die Spielsachen für die gesamte Klasse kann man an einer Hand abzählen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Kinderstubenklasse sitzen die Kinder auf Kissen, die um 2 Tische am Boden verteilt sind.

Die Kinder haben sehr wenig Arbeitsfläche auf dem Tisch.
In der Kindergartenklasse sind Tische und die Kinder sitzen auf Bänken ohne Rückenlehne.

Die Lehrerinnen sind sehr nett und pflegen einen sehr herzlichen Umgang mit den Kindern.
Der Schulalltag ist unstrukturiert.
Es mangelte an Bewegung, denn die Kinder haben sich wegen dem Regenwetter in ihrem Klassenzimmer meistens sitzend aufgehalten.
Manche Kinder waren sehr müde und schliefen ein.
Es gab nur Pausen aber keine Ruhe-und Schlafphasen.
Aus deutscher Sicht waren die hygienischen Verhältnisse eher sehr dürftig.
Zum Nasen putzen wurde ein riesengroßer Rotzlappen für die ganze Klasse benutzt.

Was uns auch sehr aufgefallen ist, viele Kinder haben schlechte Zähne.
4x im Jahr müssen die Kleinen Schulprüfungen machen, die benotet werden.

Nach Schulschluss gingen wir müde und auch sehr nachdenklich nach Hause.

Wir machten uns viele Gedanken über unsere Beobachtungen und ein neues, besseres Konzept für den Schulalltag in der Kinderstuben-und Kindergartenklasse.

Ein paar Tage später stellten wir Omari unser Konzept vor.
Wir krempelten den bisherigen Tagesablauf in der Kinderstubenklasse total um, alles wurde kindergerecht erneuert und strukturiert.
Omari erklärte uns, dass unser gesamtes Konzept in Deutschland sehr gut umsetzbar ist.
Aber hier in Nepal die Menschen ganz anders denken und ganz anders ticken und deshalb unser gesamtes Konzept nicht greifen kann, weil die Lehrerinnen das so  n o c h  nicht annehmen und  n o c h  nicht umsetzen können, weil sie  n o c h  nicht soweit sind.

Omari sagte:
Holt die Lehrerinnen dort ab - wo sie jetzt stehen und fühlt euch in sie hinein.
Schneidet das Konzept so zu, dass die Lehrerinnen eine Chance haben das Neue zu verstehen, um es umsetzen zu können.
Und noch ein Rat: Vor - leben bringt mehr Früchte zu Tage - als 1000 Worte.
Das Ziel ist:

Dass, das von euch neu eingeführte Konzept auch beibehalten werden kann, wenn eure Volontärzeit beendet ist.

Vieles ist für uns in Nepal Neuland und oft sehr unverständlich, sehr gewöhnungsbedürftig und oft nicht nachvollziehbar.

Wir haben unser gesamtes Konzept abgespeckt und der Rektorin Frau Thappa und der 2. Organisatorin des Vereins, Ramila Puri vorgestellt.
Frau Thappa ist sehr zugänglich für unser neues Konzept, sie zeigte an der Weiterentwicklung ihrer Schule großes Interesse und sie hatte wenig bedenken geäußert.
Ramilla bot uns ihre Unterstützung an und wünschte uns gutes Gelingen.

Bis bald


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