Om Shivom Nepal e.V.haende2 Leer
Verein für soziale Projekte in Nepal  

 

Spenden

Um Hilfe vor Ort leisten zu können bittet Omari inständig um Spenden via Vereinskonto

Sparkasse Markgräflerland
IBAN: DE81683518650108185356
BIC: SOLADES1MGL
Verwendungszweck-Erdbebenhilfe


Ihre Spende kommt zu 100% vor Ort an.

Für Zuwendungsbescheinigungen bitte Adresse bei der Einzahlung nicht vergessen

Wir wollen uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die ohne wenn und aber Geld gespendet haben.

Das Spektrum ging von 10€ bis 1000€

Jeder Betrag ist willkommen und wird in den Dörfern, in dem unsere Patenkinder und Waisenkinder leben  zur Linderung der Not verwendet.

Hunumath ist ein kleines Dorf,
das Om Prem Guesthouse ist ein „ peaceful place“, wie einmal ein Gast formuliert.
Die Lage in wunderschöner Umgebung zwischen den Hügeln hat für die soziale Arbeit aber auch Nachteile.
Man hat oft den Eindruck, dass der Internet – Zugang ein Zufalls -Treffer ist.
Gerade ist eine Mail an den Verein geschrieben und könnte gesendet werden, kommt die Information: Netzwerkzeitüberschreitung.
Damit ist alles weg. Omari muß - wenn der Computer will, wenn Strom da ist, wenn sie Zeit hat – von vorne beginnen.
Ab September soll das anders werden, dann kommt ein neuer Internetzugang auf den Markt.

Übrigens:
Von Mitte Oktober bis Mitte April gibt es in Nepal 2x1 Stunde pro Tag Strom.
Die restliche Stromzuteilung ist nach Mitternacht. Das macht eine zügige Büroarbeit unmöglich.

Inzwischen betreut Omari 56 Patenkinder und die verschiedensten sozialen Projekte
im Umkreis von ca. 14 km.

Um die verschiedenen Dörfer zu erreichen, müssen wir etwa eine Stunde zu Fuß gehen und anschließend noch 3 bis 12 km mit dem Bus fahren.

Nach Duku Chap eine Stunde, der Weg führt über Berge auf und ab ins nächste Tal.


Nach Thulopokari laufen wir 45 Minuten über den "Wasserweg" und fahren 3km mit dem Bus.

Nach Zunikel, laufen wir 45 Minuten und fahren 7km mit dem Bus.

Nach Bungamati und Kokana laufen wir 45 Minuten und fahren 8km mit dem Bus und laufen 10bzw.20 Minuten zu den Dörfern.

Nach Bhainsepati laufen wir 45 Minuten und fahren 9km mit dem Bus.

Nach Bhainsepati- Sainbu laufen wir 45 Minuten und fahren 12km mit dem Bus.

Es ist wichtig den Kontakt mit den zu betreuenden Familien zu pflegen. Durch die langen Wege erfordert jeder Besuch in einem Dorf einen ganzen Tag. Schließlich dauert es zusätzlich seine Zeit, bis ein „Dorf - Bote“ alle Gesprächspartner herbeigerufen hat und alle Punkte geklärt sind.

Von Salindar
sind wir in 15 Minuten in Champi bei Yashada Thappa der Rektorin der Noble Education System Schule und bei Bimal Thappa dem Rektor der Holy Temple Schule. Gerade im April zu den neuen Einschulungen und zum Schuljahreswechsel machen wir hier oft Station, um mit Yashada und Bimal Informationen auszutauschen. Das geht nicht ohne eine Einladung zum Tee oder Kaffee und Dal Bhat- Essen, was nicht immer abgelehnt werden darf. Das käme fast einer Beleidigung gleich.

Ab Champi fährt ein Bus
i
n Richtung Kathmandu- wenn er fährt.

Oft müssen wir bis Bungamati laufen, runde 10 km auf heißer Teerstraße. Kommt dann schließlich doch noch ein Bus, ist er so überfüllt, dass auf dieser Holperstrecke wenigstens kein Mitfahrer mehr umfallen kann.
Die deutsche Botschaft, das Immigration Office, der Copy-Shop, die lokalen Läden für Schulbedarf und Winterkleidung und Decken sind nur so zu erreichen.

Mit einem Motorrad für Omari
wäre alles einfacher, schneller, zeitsparender und effektiver. Von Spendengeldern aber würde sie niemals ein Fahrzeug kaufen, selbst wenn der Verein das befürworten würde. So wartet das dringend benötigte Motorrad noch immer auf die zweckgebundene Spende.
Omari träumt davon, dass die Mitglieder eines Motorradclubs zusammenlegen und die erforderlichen 1800€ spenden.

Der April ist ein besonders zeitintensiver Monat.

Es geht auf die Einschulungen und den Schuljahrswechsel zu.
Das bedeutet, die neuen Patenkinder müssen ausgewählt werden.
Das ganze Jahr über notiert Omari bedürftige Kinder, die eine Schulpatenschaft bekommen sollen und im April wird nochmals abgeklärt, ob dieses Kind noch bedürftig ist oder sich die Situation geändert hat, was eher selten vorkommt.

Wegen der Einkäufe für die Patenkinder und das Patenfamilientreffen gehen/fahren wir einige Male in die Stadt.


 

Oder schon früh am Morgen um 6.00 Uhr
kommen Eltern zu Omari und bitten um eine Patenschaft.
Ständig und überall die gleiche Anfrage, die gleiche Bitte.

Eines Tages steht Omari unerwartet 10 Familien aus Duku - Chap gegenüber. Sichtbar armen Familien. Alle erhoffen sich eine Patenschaft für ihre Kinder.
Die Mütter und Väter verstehen nicht, warum nicht alle Kinder eine Schulpatenschaft bekommen können. Die Erklärungen, dass in diesem Jahr nur 9 neue Kinder in die Schule gehen können, weil nur 9 Paten/Innen ein Schulpatenkind „angenommen“ haben,  wird nicht verstanden.

Die Nepalesen denken so:
Omari ist Deutsche.
Der Verein hat seinen Sitz in Deutschland.
Alle Europäer sind reich.
Omari könnte also mein Kind in die Schule schicken, wenn sie nur wollte!

Nicht mehr Kindern durch eine  Schulpatenschaft den Schulbesuch ermöglichen zu können, ist belastend. Die Auswahl der neuen Schulkinder ist schwierig, denn kein Kind hat ein Reiskorn mehr  als das andere.

Jeder muss da seine eigene Methode des Abschaltens und Auftankens finden
 

Wie toll
Es sind noch 3 Patenschaften eingegangen. 
In Nahankel kaufen wir nochmals 3 Schulranzen, Schreibzeug und drei Kuscheltiere.
Die Verkäuferin im Spielwarenladen kann uns keine Rechnung schreiben. Der Chef ist nicht da und sie kann nicht schreiben.
Zum Glück kommt gerade ein Vater mit seinen beiden Kindern in das Geschäft. „Babu,“ der zwölfjährige Junge wird aufgefordert, die „bill“ zu schreiben. Aus einem Heft reißt die Verkäuferin einen Fetzen Papier. In eine Ecke schreibt der Junge games 600RS.
Welche Unterschrift er unter dieses Dokument setzt, ist unklar. Ist es sein Name, der des Chefs oder der Angestellten?

Jeder deutsche Buchhalter
würde solch einen „Fresszettel“ ablehnen.
Die deutsche Botschaft in Nepal akzeptiert ihn, da sie die Verhältnisse kennt.
Viele Eltern der Patenkinder können weder lesen noch schreiben. Viele Eltern wissen, daß die Entwicklung auch in Nepal über die Schulbildung und den Schulabschluss geht.
Leider gibt es auch Väter die sagen: ich war nur sechs Jahre in der Schule. Das reicht auch für mein Kind.
Zum Glück ist diese Einstellung selten.

Der Bedarf an Schulpatenschaften ist riesengroß.

Vielen Kindern in Nepal wünsche ich Patinnen und Paten.

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