Om Shivom Nepal e.V.haende2 Leer
Verein für soziale Projekte in Nepal  

 

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Um Hilfe vor Ort leisten zu können bittet Omari inständig um Spenden via Vereinskonto

Sparkasse Markgräflerland
IBAN: DE81683518650108185356
BIC: SOLADES1MGL
Verwendungszweck-Erdbebenhilfe


Ihre Spende kommt zu 100% vor Ort an.

Für Zuwendungsbescheinigungen bitte Adresse bei der Einzahlung nicht vergessen

Wir wollen uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die ohne wenn und aber Geld gespendet haben.

Das Spektrum ging von 10€ bis 1000€

Jeder Betrag ist willkommen und wird in den Dörfern, in dem unsere Patenkinder und Waisenkinder leben  zur Linderung der Not verwendet.

Die Reise
scheint ewig zu dauern, besonders die 6 Stunden Aufenthalt in der Flughalle Abu Dhabi sind sehr ermüdend.

Das Flugzeug nach Kathmandu ist bis auf den letzten Platz belegt. Ich frage mich wo die jungen Männer hin wollen. Später erfahre ich das es neplesische Gastarbeiter sind die aus den Emiraten in ihre Heimat zurück kehren

Am Flugplatz wurde ich von Omari abgeholt und bekam zur Begrüßung eine „katha“ (Schal) umgelegt.


Ich bin froh,
als wir endlich das schöne Om Prem Guesthouse in Champi -Hunumath erreicht haben.                 Das ist eine Oase der Ruhe.
Von der Terrasse aus ist im Norden ein Teil der Himalaya-Bergkette zu sehen.
Ein Ort um „die Seele baumeln lassen!“

Mit Omari durch die Dörfer zu gehen,
bedeutet jederzeit bereit zu sein, die eigenen Vorhaben zu ändern. Eine Frau hat zum Beispiel ein so dick geschwollenes Bein, dass sie den Weg ins Krankenhaus nicht gehen kann. Eine Fahrmöglichkeit muß organisiert und die Aufnahmegebühr im Krankenhaus bezahlt werden.
2 Tage später besuchen wir die Frau. Das Krankenhaus in Nepal: Dunkle Räume, Betonböden, einigermaßen sauber. Viele kranke Männer, Frauen und Kinder in einem Raum. An jedem Bett sitzt einer oder mehrere Angehörige, denn Krankenpflege und Essenversorgung ist Aufgabe der Familie.

Die „Dorf - Post“ funktioniert bestens:
Es wird Omari zugetragen, dass die beiden Witwen und ihre Kinder aus Salindar, nichts mehr zu essen haben. Die beiden Männer sind auf tragische Weise ums Leben gekommen.  Das kleinste Kind ist 20 Monate alt, hat aber höchstens die Größe eines 9 Monate alten Kindes und ist erschreckend dünn. Es wird noch einige Zeit dauern bis der kleine Zwerg sein Normalgewicht erreicht hat.

Also lassen wir wieder unsere eigenen Pläne außen vor und machen uns auf den Weg ins Dorf, das wir nach 45 Minuten Gehzeit erreichen.

Das Nepal-Denken,
dass die Frauen Schuld sind am Unglück ihrer Männer ist für uns kaum nachzuvollziehen.
Solche Frauen haben kaum mehr eine Chance. Sie müssen froh sein, dass sie nicht aus der Familie und der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen werden.
Im Dorfladen kaufen wir Lebensmittel- und Hygienepakete mit den nötigen Grundnahrungsmitteln, dazu ein paar Kekse und Schulhefte für die Kinder, Zahnbürsten und Pasta, Seife und Waschbälle.          Die Frauen benützen ihren Schal als Trageband um Stirn und Sack, um die Einkäufe in ihr Bergdorf zu schleppen.

Es fällt schwer, das materielle und emotionale Elend dieser Frauen mit anzusehen und so wenig tun zu können.



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Om Shivom Nepal e.V.
Sparkasse Markgräflerland in Weil am Rhein

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